LEBEN.WEITER.DENKEN (15. Sept. - 15. Nov. 2015)

 

Unter dem Titel »leben.weiter.denken« präsentierte das »Quo vadis?«, das Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreich und des Canisuswerks, ab 14. September 2015 Fotos der niederösterreichischen Fotografin Manu Nitsch. Im Mittelpunkt stehen Ordensfrauen, ihr Leben und ihr Glaube, und warum beides untrennbar miteinander verbunden ist.

 

 

Es sind starke, selbstbewusste Frauen, die Manu Nitsch hier porträtiert. Es sind Frauen, die mitten im Leben und mitten unter den Menschen stehen. Sie sind verschieden alt, haben unterschiedliche Werdegänge und unterschiedliche Berufsausbildungen. Eines allerdings verbindet diese Bilder: Sie alle zeigen Ordensfrauen. Das ist auf vielen Fotos nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Einige tragen kein Ordenskleid, keinen Schleier und sind nicht als Ordensfrauen erkennbar. Und fast ist man versucht zu sagen, das sei auch nebensächlich. Die Porträts zeigen eindrucksvolle Persönlichkeiten. Eben starke Frauen. Stark in dem, was sie tun, wie sie leben, in dem wie sie sind. Stark im Herzen. Und stark in ihrem Glauben.

 

Glaube: Basis für das Leben als Ordensfrau

Dieser Glaube ist unverzichtbar für ihr Leben, unentbehrlich für ihre Lebensgestaltung. Papst Franziskus spricht im JAHR DER ORDEN davon, dass Ordensleute an die Ränder der Gesellschaft gehen müssen. „Geht dorthin, wohin andere nicht gehen!“ Viele Ordensfrauen (natürlich auch Ordensmänner) tun das. Um nur einige Beispiele zu nennen, sie kümmern sich in der Krankenpflege um Demenzkranke, in der Seelsorge um Sterbende, sie bekämpfen Zwangsprostitution und betreuen Flüchtlinge. Dieses Engagement ist eine Seite ihres Ich.

 

Bunte und erfüllte Lebenskonzepte

Die andere Seite zeigt die Frauen jenseits des Ordenslebens. Es zeigt die Frauen bei ihren Hobbys, bei ihren individuellen Leidenschaften – die doch wieder Hand in Hand mit ihren Glauben gehen. An die Ränder gehen bedeutet hier vielleicht: weiter denken! Die inneren Grenzen ausloten, die letztendlich nur die eine Grenze kennen: der grenzenlose Liebe zu Gott.

 

„Ich will mit dieser Ausstellung einen sehr persönlichen Blick auf Leben und Arbeit von Ordensfrauen zeigen“, sagt Manu Nitsch. „Ich will sie in allen Lebensbereichen zeigen und dokumentieren.“ Die Palette ist breit gefächert und reicht von der Künstlerin bis zur Wirtschaftsfachfrau. Nitsch geht es weniger darum, „Starporträts“ zu erstellen als zu zeigen, wie unterschiedliche, mannigfaltige, bunte, vor allem aber erfüllte Lebenskonzepte sich unter einem Ordensleben wiederfinden. Intension sei es auch, gängige Klischees der hinter Klostermauern eingesperrten Nonne aufzubrechen. „Und natürlich bin ich als Fotografin von Gesichtern, von Ausdruck und Mimik fasziniert“, sagt Nitsch.

 


 

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